Alle hier präsentierten Texte dienen ausschließlich der persönlichen Information. Sie stellen keine Beratung in Gesundheitsfragen dar und können diese in keinster Weise ersetzen. Suchen Sie daher bei Verdacht auf eine Erkrankung immer unverzüglich Ihren Arzt auf.

 

Michaela´s Krankheitsverlauf

Am 29.03.2004 schrieb Michaela folgenden Krankheitsverlauf ins Forum (Dieser ist von Michaela für die Veröffentlichung auf dieser Seite freigegeben):

Hallo

ich möchte Euch gerne meine Geschichte erzählen.

Als ich 18 Jahre alt war (heute bin ich 38 Jahre) fingen bei mir die Beschwerden im rechten Handgelenk an. Ich konnte damit nicht einmal mehr einen Kugelschreiber festhalten. Ich ging auch kurze Zeit später zum Arzt. Ein Röntgenbild klärte die Ursache der Schmerzen auf. MONDBEINNEKROSE.

Nur war von dem Mondbein gar nichts mehr da, außer ein paar Krümel. Das Kahnbein war auch schon angegriffen.

Damals wollten die Ärzte gleich eine Arthrodese durchführen. Doch ich hatte Glück, ich fand einen Arzt (privat wohlgemerkt, Gott sei Dank, hatte ich eine Zusatzversicherung) der mir eine Silikonplastik einsetze.

Ich war glücklich. Die Hand war nur leicht in der Bewegung eingeschränkt. 15 Jahre habe ich damit in der Krankenpflege gearbeitet.

Doch dann, das Implatat wurde instabil. Da ging es los! Die Schmerzen waren wieder da!... Stilllegung des Handgelenks für 4 wochen.. Denervierunng...nichts ging.. es wurde immer schlimmer. Was blieb?

Arthrodese (Versteifung) ... Mein Job war damit vorbei! Auch mir sagten sie, wir machen eine Teilarthrodese, mit Spongiosa... also ein Stück Knochen aus dem Becken. Die Op lief ganz gut. Doch nach ein paar Wochen, da kam der erste Nagel oben aus der Hand. Diesen haben sie mir unter örtlicher Betäubung entfernt. An den Zweiten kamen sie unter örtlicher Betäubung nicht ran, da ich schwanger war, liesen wir ihn erst einmal drin. Doch die Hand schmerzte immer noch... also wieder ins Krankenhaus... mit einer Betäubung unter der Achsel haben sie dann auch diesen Nagel entfernt. Nun dachte ich es ist gut. Solange ich mit der Hand nichts mache, ist es auch ok.

Seit dem ich meine Umschulung mache von der BfA aus, da ich ja nicht mehr in meinem erlernten Beruf arbeiten darf, ich schule zur Bürokauffrau um, ist es wieder schlimmer geworden.

Vor einigen Tagen war ich in der Uniklinik Münster Handchirurgische Sprechstunde... er schaute sich das Röntgenbild an und meinte nur (mit Klammern macht man aber eine Versteifung nicht ) .. ich dachte ja es wäre eine Teilversteifung, weil sie mir das ja damals gesagt haben, aber es war eine Vollversteifung klärte mich jetzt der Arzt in Münster auf.

Sie haben zwar nur die rechten Handgelenksknochen versteift und die linken freigelassen, aber nun ist meine Hand nach links abgesackt.. sprich sie hängt runter auf der linken Seite.. und ist sehr schief nach links verbogen.

SCHMERZEN habe ich immer noch, sobald ich sie belaste.. auch wenn ich nur am Rechner sitze und schreibe oder im Haushalt etwas tue. Fensterputzen oder alle anderen schweren Arbeiten im Haushalt sind nicht mehr möglich.

Nun wollen sie eine Platte einsetzen, welche sie mit dem Zeige- und Mittelfinger verbinden wollen, damit die Hand wieder etwas höher kommt auf der linken Seite und etwas gerader wird.

Ich hoffe, dass es dann etwas besser wird.

Michaela